14. Bipolare Ereignisse: Das Jekyll und Hyde des Blitzes

Neueste Studien, die ausgeklügelte Blitzkartierungssysteme nutzen, haben gezeigt, dass bipolare Ereignisse oft Entladungen innerhalb der Wolke mit Wolke-zu-Boden-Effekten kombinieren. Der erste Schlag könnte mit einer Polarität beginnen; spätere Verzweigungen oder Rückströme könnten mit der entgegengesetzten Polarität starten.
Zu den wichtigsten Auswirkungen bipolarer Ereignisse gehört ihr möglicher Einfluss auf Blitzschutzsysteme. Konventionen für traditionelle Blitzableiter und Schutzsysteme basieren auf der Theorie der Einzelpolaritätsentladung. Die Identifizierung bipolarer Ereignisse hat Forscher und Ingenieure dazu veranlasst, Blitzschutzpläne zu überdenken und möglicherweise anzupassen, um diesen komplexeren Entladungsmustern gerecht zu werden.